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  • Ehrensold für Wulff – Das ist der blanke Hohn und eine Beleidigung an die Ehrlichen

    Von Zorro | 2.März 2012

    Die Bezeichnung Ehrensold hat damit wohl endgültig seine eigentliche Bedeutung verloren!

     

    Dem einfachen Bürger wie mir erscheint es als Schlag ins Gesicht, als Hohn und perfide Abzocke und zeigt uns Bürgern wieder einmal auf, wie ohnmächtig wir Bürger gegen diesen Selbstbedienungsladen sind.

    Wenn ein Lagerarbeiter von einem Kunden ein kleines Trinkgeld bekommt, wird er schon abgemahnt oder gar entlassen.

    Wo ist hier die verfassungsmässig festgelegte Gleichbehandlung? Noch nie hat sich ein Bundespräsident so unehrenhaft verhalten, wie Herr Wulff, und damit diesem Amt einen unwiderbringlichen Schaden zugefügt. Und dafür soll es nun einen Ehrensold von 199.000 € im Jahr lebenslang geben. Tut mir leid, aber da kann ich wirklich nur noch Wut und Ungerechtigkeit empfinden.

    Wenn Herr Wullf auch nur einen Funken Ehre besitzt,  so sollte er jetzt ehrenhaft darauf verzichten und somit ein Zeichen setzen. Ich bin gespannt , ob er diese Grösse besitzt oder doch nur wie viele andere Politiker nur ans Geld denkt.

    Denn kann anderer, als Herr Wulff persönlich hat sich kurz vor seiner Wahl für eine Kürzung der Ruhebezüge ausgesprochen. Ich zitiere einen Origanalauszug aus der FAZ vom 1.03.2012

    “Wulff selbst hat versucht, dieses Ansehen zu erweitern, indem er wenige Tage vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten dafür plädierte, die Ruhebezüge zu kürzen. Es gelte, ein Zeichen zu setzen. Nun hat er es in der Hand. Wenn er den „Ehrensold“ nach seinem Sturz noch als solchen ernst nimmt, sollte er sich an die westfälische Weisheit erinnern: Ehre ist Zwang genug.”

    In diesem Sinne Ehre wem Ehre gebührt

    Euer Peter Engelen

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    Warnung vor angeblich hochbezahlten Umfragen – Finger weg von Umfrage-faq.com

    Von Zorro | 28.Februar 2012

    Angeblich stolze 12€ pro ausgefüllten Fragenbogen – Völlig utopisch!!!

     

    Schon ein Blick auf die Webseite verrät uns , dass hier kein seriöser Anbieter arbeitet, sondern hier werden lediglich über ein völlig überzogenes Vergütungsmodell nur Emails eingefangen , die später gegen Geld an Spamer verkauft werden. Kein Impressum vorhanden, keine Adresse oder Telefonnummer oder sonst irgeneine Kontaktmöglichkeit.  Anonymer geht es nicht.

    Dann werden angebliche Auszahlungen zu einem Datum ausgewiesen , wo die Seite noch gar nicht online war. Dumm gelaufen.

    Sie werden kein Cent jemals bekommen, sondern werden lediglich um Ihre kostbare Zeit betrogen. Sollten Sie sich trotz besserem Wissen anmelden, dürfen Sie sich nicht über eine Flut von Spams in der Zukunft wundern. Und über das Referal-System helfen Sie den Betrügern sogar noch, weiter Dumme zu finden, die sie wieder um ihre Zeit betrügen.

    usw, usw, usw, — jetzt verstanden? Also bitte verbringt Eure Zeit lieber mit etwas Sinnvollerem.

    In diesem Sinne eine schöne Woche noch.

    Euer Peter Engelen

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    Mafia ist die größte “Bank” Italiens

    Von Zorro | 24.Januar 2012

    Nach einem Bericht von NTV ist die Mafia die größte “Bank” Italiens.

     

    Das Geschäftsmodell, Kredite zu Wucherzinsen zu veleihen gehört insbseondere in der Wirtschaftskrise zu den lukrativsten Geschäftszweigen der kriminellen Gruppen und hat sich neben den klassischen Geschäftsfeldern Drogen, Waffen, Prostitution, Menschenhandel, illegalem Glücksspiel und Schutzgelderpressung etabliert

     

    Zitat:
    Die Mafia macht auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise gute Geschäfte. Einem Bericht zufolge setzt die organisierte Kriminalität im Jahr rund 140 Milliarden Euro um. Der Geldverleih sei inzwischen eine lukrative Einnahmequelle, heißt es dort.

    Hinter einer schönen Fassade verbirgt sich häufig Hässliches.

    Die italienische Mafia boomt mitten in der Wirtschaftskrise: Einem Unternehmensverband zufolge ist das organisierte Verbrechen die größte Wirtschaftskraft des Landes und mit einer Liquidität von etwa 65 Mrd. Euro inzwischen auch “die erste Bank”. Das geht aus dem Expertenbericht “Die Hand der Kriminalität auf den Betrieben” hervor, den die Dachvereinigung kleinerer und mittlerer Firmen in Rom vorstellte. Allein die fast 100 Mrd. Euro, die das organisierte Verbrechen jährlich über Bars, Restaurants, Hotels oder Geschäfte einnehme, machten etwa sieben Prozent des italienischen Bruttoinlandsproduktes aus.

    “In diesen Krisenzeiten ist die Mafia AG somit als einzigartige unternehmerisch-wirtschaftliche Größe in der Lage, Investitionen zu tätigen”, sagte Verbandschef Marco Venturi zu dem Jahresbericht zur organisierten Kriminalität im Lande. Komplizenschaft mit Politikern, Wirtschaftsleuten und Verwaltungsbeamten komme den Clans zugute. Die Mafia bringe es insgesamt auf einen geschätzten Umsatz von 140 Mrd. Euro bei einem Profit von mehr als 100 Mrd. Euro, heißt es in dem Bericht.

    “Heimliches Einverständnis”

    Die kriminellen Gruppen würden Geld zu Wucherzinsen verleihen, da viele Firmen bei den Banken in der Schuldenkrise kein Geld mehr bekämen. Dies sei inzwischen eine lukrative Einnahmequelle neben dem Drogen- und Waffenschmuggel, der Prostitution und illegaler Wetten. Etwa 200.000 Unternehmen seien betroffen, klagt die Dachvereinigung kleinerer und mittlerer Firmen.

    Die einflussreichen Clans der Camorra, Cosa Nostra und ‘Ndrangheta verdienen Milliarden vor allem durch illegale Bauaufträge, in der Nahrungsbranche sowie durch Glücksspiel und Schutzgelderpressung. “Die Nähe zu einer kriminellen Organisation kann dabei (für eine Firma) schon den Unterschied ausmachen, ob man endgültig vom Markt verdrängt wird oder aber weitermachen kann”, erklärte Venturi zu der Studie, die Fachleute und Forscher für die Vereinigung erstellten.

    “Gerade dank des heimlichen Einverständnisses mit der politischen und administrativen Welt sowie mit willfährigen Berufsvertretern hat sich die Mafia auch in Mittel- und Norditalien festsetzen können”, sagt Venturi. Die Mafia kontrolliere fast den gesamten Markt des Glücksspiels, den Markt der Abfallentsorgung und dabei vor allem des schädlichen und giftigen Mülls. Außerdem habe sie “alles rund ums Bauen” unter ihrer Hand. Die Investitionstätigkeit der Mafia-Clans breite sich jetzt auch stärker im Gesundheitswesen sowie im Transport- und Logistikbereich aus. Die kleinen und mittleren Firmen seien dabei die ersten Opfer der Mafia.

    Zitatende

     

    Da kommt doch wohl keiner auf den Gedanken, dass der Oberboss jahrelang Ministerpräsident von Italien war, oder etwa doch.
    Nun ja , Gedanken sind frei – zumindestens in den meissten Ländern Europas noch!

    Ihr Peter Engelen

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    Das fängt ja gut an – folgende Pressemitteilung habe ich heute gelesen

    Von Zorro | 9.Januar 2012

    06.01.2012
    Bremen: Penner konnten Eigentumswohnungen kaufen

    Mit Hilfe dubioser Juristen konnten sogar Penner in Bremen Eigentumswohnungen kaufen. Einkommen Null, also weniger als das, was Hartz-IV-Empfänger erhalten. Hartz-IV-Empfänger bekommen jedoch bei keiner Bank einen Kredit. Die Penner in Bremen schon.

    Seit dem 17. April 2008 ermittelt die Staatsanwaltschaft Stade in einem großen Betrugsverfahren gegen eine fünfköpfige Gruppe von mutmaßlichen Immobilienkreditbetrügern, darunter einen Ex-Anwalt und zwei Notare. Jetzt ist die Anklage fertig. Es geht um 130 betrügerische Immobiliengeschäfte.

    Für Schrott-Immobilien seien hohe Bankkredite aufgenommen worden, so erklärt die Anklage das System der Betrüger gegenüber der taz Bremen. Mit Hilfe von Anwälten sei den Banken die Bonität der Käufer vorgetäuscht worden. Das konnten aber auch mal Drogenabhängige sein, die Privatinsolvenz beantragten, wenn die Banken Zinsen eintreiben wollten.

    Waren die Banken blind?

    Der Betrug sei geschickt eingefädelt worden, indem die Drogenabhängigen und Penner über Nacht zu Geschäftsführern von GmbHs aufstiegen, die tatsächlich existierten. Der Hauptangeklagte und frühere Bremer Rechtsanwalt Klaus Dieter Kläner, der vor 20 Jahren schon seine Zulassung verloren hat, aber sich Kunden gegenüber immer noch als Jurist, manchmal sogar als Richter, ausgegeben haben soll, kaufte nach Erkenntnissen der Ermittler dafür notleidende GmbHs auf und stellte Penner von der Straße ein, denen er teure Eigentumswohnungen per Kredit verkaufen konnte. 20 Banken sind die Geschädigten. Und zwar doppelt: Bei den Pennern ist natürlich nichts zu pfänden. Und auch die Wohnungen waren nur einen Bruchteil des angegebenen Kaufpreises wert. Es ging wohl nur um hohe Verkaufsprovisionen, Kreditvermittlungsprovisionen und saftige Gebühren für Notare.

    Das alles hätte nicht so reibungslos funktioniert, insbesondere die Banken in falscher Gewissheit zu wiegen, hätten Kläner und die Bauträgergesellschaft Pegasus nicht zwei willfährige Notare zur Hand gehabt:

     Staatsanwaltssprecher Kai Thomas<br /> Breas © Staatsanwaltschaft Stade
    Staatsanwaltssprecher Kai Thomas
    Breas © Staatsanwaltschaft Stade

    Staatsanwaltssprecher Kai Thomas Breas sagte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: “Dem Hauptbeschuldigten wird vorgeworfen, über sehr viele GmbHs, die mit Strohleuten besetzt waren, unter Mitwirkung der zwei Notare zahlreiche Immobilien zu einem weit überhöhten Preis verkauft zu haben und bei fast allen Banken Immobiliendarlehen ohne entsprechenden Gegenwert erschlichen zu haben. Die Banken sind geschädigt, weil die Darlehen völlig überhöht sind. Und die vielen Käufer müssen große Kreditsummen für etwas abzahlen, das nur einen Bruchteil davon wert ist.”

    Der Bremer Immobilieninsider und Vermögensverwalter Abdullah Ünal schilderte das Geschäftsgebaren von Kläner gegenüber GoMoPa.net so: “Kläners Spezialität sind insolvente Firmen. Denen stellt er sich oft als ehemaliger Richter vor, der tolle Beziehungen hätte. Er übernimmt auch gern die Firmen und besetzt sie mit Strohmännern, die meist behindert sind. Sie sind entweder blind oder taub oder haben etwas anderes. Sie unterschreiben ihm jede Eidesstattliche Versicherung, die er ihnen hinlegt. Die Geschäftsführer, die sich Kläner im Glauben, einen Retter vor sich zu haben, offenbarten, werden anschließend von Kläner erpresst. Oder wenn bei ihnen nichts zu holen ist, verkauft er sein Wissen an die Gegenseite. Die Geschädigten können sich kaum wehren.”

    Notar Degenhardt hat inzwischen sein Notarschild entfernt

    Einer der Notare der Truppe und zugleich Mitangeklagter ist laut Staatsanwaltschaft Stade der Bremer Rechtsanwalt Werner Degenhardt. Gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net hatte Degenhardt noch vor zwei Jahren bestritten, damit überhaupt etwas zu tun zu haben. Degenhardt: “Sie haben … behauptet, ich sei als Notar wissentlich bei der Abwicklung betrügerischer Grundstücksgeschäfte beteiligt gewesen. Richtig ist, dass ich niemals für Herrn Klaus Kläner Grundstücksgeschäfte beurkundet habe, noch ist mir bekannt, dass Herr Kläner in betrügerische Grundstücksgeschäfte verwickelt gewesen ist. Die Behauptung erweist sich mithin als erfunden.”

    Aktuell ist der Notar für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Das Notarschild, das jahrelang in der Auslage des Cafe Knigge in der Sögestraße 42 in Bremen auf die Kanzlei hinwies, ist verschwunden. Die taz Bremen hat dafür den Grund in eben der Anklage wegen betrügerischer Immobiliengeschäfte ausgemacht. Die Zeitung schreibt: “Wenn ein Notar strafrechtlich belangt wird, drohen ihm ein Disziplinarverfahren und der Entzug der Zulassung als Notar und Anwalt. Wenn er seine Notariats-Zulassung aber rechtzeitig freiwillig vorher zurückgibt und das Disziplinarverfahren wegen des Notar-Titels so vermeidet, ist die Hürde für den Verlust der Anwaltszulassung deutlich höher. Diesen Zusammenhang vermuten Beobachter der Szene mit dem Wechsel des Firmenschildes am Cafe Knigge.”

    Anwalt Degenhardt sammelt Geld für den Goldbunker-Pleitier Lewy ein

    Convent Das hindert Degenhardt allerdings nicht, als Treuhänder für einen Goldbunker-Pleitier Geld einzusammeln. Der einschlägig vorbestrafte Anlagebetrüger Manfred Gläser (80) alias Henry Lewy aus Wedel habe nach taz-Recherchen jüngst im Bremer Handelsregister als Adresse für die inzwischen in Insolvenz befindliche Firma “Crystal International Consultants Ltd” die Anschrift des Rechtsanwalts Degenhardt eintragen lassen. Ein Crystal-Schild fand sich dort nie, nicht einmal ein Briefkasten, schreibt die taz. Hoffte Gläser, dass Post für seine Geldanlage-Firma bei dem Anwalt abgegeben würde?

    Bei Crystal konnten Anleger für 1.000 Euro je ein Kilo Nichteisenmetalle für schlechte Zeiten kaufen und einlagern lassen. Seit 2006 sammelte die Firma Crystal dafür von 1.500 Anlegern 20 Millionen Euro ein. Gläsers Tochter, Deborah Gläser, meldete im August 2011 für die Crystal Insolvenz an. Der Insolvenzverwalter fand statt Gold und Seltene Erden im Muggenburg-Bunker im Bremer Hafen nur 68 Säcke mit Kieselsteinen und Bleigranulat.

    Dennoch gibt Lewy nicht auf und wirbt weiter Geld mit Hilfe seines Rechtsanwalts Degenhardt bei Kunden ein. Laut taz habe Gläser alias Lewy kurz vor Weihnachten eine Rundmail an seine “Kunden” geschickt, von denen einige – insbesondere Frauen – noch an ihn glauben würden: “Rettungspaket Crystal” ist der Betreff. Seine Tochter habe die Gelder veruntreut, so seine Version, er wolle das Vermögen der Geldanleger retten oder jedenfalls wiederbeschaffen – dafür braucht er nur ein wenig neues Geld, neue Darlehen. 80.000 Euro habe er bereits “über den Treuhänder Herrn Rechtsanwalt und Notar Werner Degenhardt” bekommen, er brauche aber mehr, um “97 MT” des strategischen Minerals Tantalite/Coltan, die transportbereit in Lusaka stünden, herbeischaffen zu lassen. Wenn er die erforderlichen Zahlungen “über den Treuhänder Herrn Degenhardt erhalten könnte” würde er über die Gewinne alle früheren Darlehens-Geber ausbezahlen.

    Degenhardt wollte mit Hinweis auf das Mandantengeheimnis keine Auskunft darüber geben, ob Gläser mit seinem Einverständnis seine Kanzlei-Anschrift nutzt. Gläser selbst passt irgendwie in die Klientel, für die Degenhardt Immobilienkaufverträge beurkundet haben soll. Gläser habe zuletzt nicht mal mehr seine Miete zahlen können und habe seine Wohnung in Bremen wegen einer Zwangsräumung verlassen müssen.

     

    Nichts ist unmöglich                    -                in Deutschland!

    Ihr Peter Engelen

     

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    Neues Windei von Swiss-Money-Report ? – GAS Corporate Jets AG

    Von Zorro | 15.Juni 2011

    Organisiertes Pushen – Gehen Sie besser ins Casino!

    Meine kritische Meinung zu diesem Fax-Spamer ist ja bekannt. Nun wird wieder eine typische Pushaktie angepriesen. Die Rede ist von der GAS Corporate Jets AG in der Schweiz.

    Wie immer kaum Preisbewegung, niedrige Marktkapitalisierung und sehr unzureichende Infos über dieses Unternehmen, dass niemand kennt.

    Also um Himmels  Willen Finger weg von diesen Aktien. Natürlich kann man mal Glück haben und ein paar Euro machen, aber das ist wirklich das reinste Glückspiel und geht meistens in die Hose.

    Man sollte eigentlich einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und nicht an das schnelle Geld denken, denn schnelles Geld ist fast immer verlorenes Geld-nur nicht für die organisierten Pusher.

    In diesem Sinne noch eine schöne Woche

     

    Euer Peter Engelen

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    Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge (PZV) – kompliziert – intransparent und teuer

    Von Zorro | 30.Mai 2011

    Von Prämiengeförderten Zukunftsvorsorge-Produkten kann man zur Zeit eher abraten, so der Verein für Konsumenteninformation (VKI)

    Seit der Einführung der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge (PZV) im Jahr 2003 wurden fast 1,5 Millionen Verträge abgesetzt. Die Verkaufsargumente waren überzeugend: Vom Staat gefördert, steuerfrei, Kapitalgarantie und durch einen Aktienanteil Aussicht auf höhere Renditen. Doch dann kam die Krise und der Kombipack “Risiko mit Sicherheit” – sprich: Aktienbeteiligung mit Kapitalgarantie wollte nicht mehr so richtig funktionieren. Die Verträge wurden zur Absicherung der Kapitalgarantie häufig ausgestoppt, der Aktienanteil somit kurz- oder mittelfristig auf Null reduziert.

    Informationen an die betroffenen Konsumenten flossen spärlich. Mehr und mehr zeigte sich, dass die PZV ein höchst kompliziertes, intransparentes und nicht zuletzt teures Produkt ist. Ein Vergleich der aktuell abschließbaren PZV-Produkte sei derzeit selbst für die Veranlagungsexperten des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) nicht möglich: Zu unterschiedlich sind die einzelnen Produkte aufgebaut, zu verschieden die Veranlagungsstrategien, Laufzeiten und Kostenstrukturen, heißt es in einer aktuellen Vereinsaussendung. Garantiert erfassbar ist daher nur eines: die Undurchschaubarkeit von PZV-Produkten. Eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist daher aus Sicht des VKI dringend nötig.

    “Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge-Produkte sind derzeit so gestaltet, dass wir eher davon abraten. Allerdings werden zurzeit Änderungen diskutiert, die sinnvollere Produkte erwarten lassen. Außerdem haben einzelne Anbieter damit begonnen, die Produkte zu verbessern – insbesondere, was die Kosten und die Transparenz betrifft”, so VKI-Experte Walter Hager. “Unser Tipp: Abwarten. Wer jedoch einen laufenden Vertrag hat, sollte bei seinem Anbieter so bald als möglich abklären, unter welchen Bedingungen dieser die nächsten Jahre weitergeführt oder auch gekündigt werden kann. Eine Kündigung ist allerdings oft mit gravierenden finanziellen Nachteilen verbunden – was zum Teil aber auch für die Prämienfreistellung gilt. So verrechnen manche Anbieter unter anderem einen Abschlag, wenn der Vertrag prämienfrei gestellt wird. Derzeit können wir nur raten, gemeinsam mit dem Anbieter nach alternativen Lösungen zu suchen bzw. eventuelle Kosten wegzuverhandeln.”

    So sollten PZV-Produkte laut VKI aussehen

    Staatlich geförderte Vorsorgeprodukte sollten laut VKI eine geringe oder keine Mindestaktienquote haben, denn allein die Kombination Kapitalgarantie und Mindestaktienquote stelle für Hager einen Widerspruch in sich dar.

    Veranlagungsbeschränkungen auf bestimmte Börsen müssten außerdem aufgehoben und Kosten transparent gestaltet werden. Weiters sollten Kosten eine bestimmte Grenze nicht überschreiten dürfen, Garantiemodelle einfach und für jeden nachvollziehbar sein. Letztlich soll die Einheitlichkeit eine bessere Vergleichbarkeit der PZV-Produkte ermöglichen.

    Quelle: Fonds professionell

    Allen Lesern weiter alles Gute und Augen auf

    Ihr Peter Engelen

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    Gute Nachrichten für Versicherungskunden

    Von Zorro | 4.Mai 2011

    Versicherungsunternehmen “Neue Leben” muss Zinsen an Kunden zurückzahlen

    Versicherungskunden der “Neue Leben” können von der Gesellschaft 20 Jahre und länger zu viel gezahlte Zinsen bei unterjähriger Zahlweise, also monatlich, quartalsweise oder halbjährlich, zurückfordern. Die Verbraucherzentrale Hamburg  siegte gestern vor dem Landgericht Hamburg. Zudem ließ das Gericht durchblicken, dass es in zwei Parallelverfahren gegen Ergo und Signal Iduna kommende Woche ebenso entscheiden werde (Az. 312 O 390/10, 334/10, 389/10).

    Die Versicherer kassierten bis zu 14 Prozent Effektivzins, ohne es auszuweisen. In dem Fall dürfen sie nur das gesetzliche Höchstmaß kassieren: 4 Prozent. Wer 200 Euro im Monat Prämie gezahlt hat, kann pro Monat 7 Euro, pro Jahr 95 Euro und für 20 Jahre 1.900 Euro zurückverlangen. Allerdings zahlt kein Versicherer freiwillig, man muss die Summe einklagen. Doch wer beginnt für 7 Euro pro Monat einen Kampf gegen seinen Versicherer?

    Aber jetzt gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, die diese Forderungen für Sie einklagt.  Lohnenswert für alle, die höhere Beträge bei unterjähriger zahlungsweise bezahlt haben.  Da können schon ein paar Tausender zusammenkommen.

    Mehr dazuerfahren sie, wenn Sie sich bei meinem Newsletter anmelden.

    In diesem Sinne weiterhin Augen auf und Alles Gute

    Ihr Peter Engelen

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    Warnung!!! Lotterie-Betrug mit PDF in deutscher Sprache

    Von Zorro | 23.März 2011

    Eine weitere Variante von Betrug auch bekannt unter “Nigeria Connection”

    Online-Betrüger versenden Mails mit PDF-Anhang, in denen den Empfängern mitgeteilt wird, sie hätten viel Geld in einer Lotterie gewonnen. Die Texte in der Mail sowie der PDF-Datei sind in deutscher Sprache, wenn auch mit vielen Fehlern gespickt.

    Die Mails kommen mit einem Betreff wie zum Beispiel “Ihre Email-Won 915.810,00″ oder “Sie haben gewonnen lotto”, mit einer Datei namens “GM.pdf” oder auch “NOTARISCHE GEWINNBENACHRICHTIGUNG.pdf” im Anhang. Der sehr kurze Mail-Text ist von Mail zu Mail leicht unterschiedlich, verweist jedoch stets nur auf die PDF-Datei.

    In dieser wird dem Empfänger mitgeteilt, die vorgebliche spanische Lotteriegesellschaft sei “sehr glucklich Sie ALS einen der Gewinner zu benachrichtigen”, der über 15 Millionen Euro gewonnen habe. Das Los trage die “Stempfelzahl: 51225-0″ und sei “durch Ihren Bearbeitungsagenten von den Kosten von zwei Euro” gekauft worden.

    Die Virenspezialisten von Avira vermuteten zunächst einen PDF-Exploit im Datei-Anhang, fanden jedoch letztlich nur einen Betrugsversuch seit Jahren bekannten Typs. Neu ist daran lediglich, dass PDF-Dateien in deutscher Sprache versandt werden. Auch Word-Dateien mit praktisch identischem Inhalt sind als Anhänge derartiger Mails bereits aufgetaucht, allerdings auf Englisch.

    Die vermeintlichen neuen Lottomillionäre sollen ein Formular mit ihren persönlichen Daten ausfüllen und dies bis 31. März per Fax an eine Rufnummer in Madrid senden. Wer die Faxnummer an seine Lieblingssuchmaschine verfüttert, erfährt spätestens dann, dass er es mit Betrügern zu tun hat, die der “Nigeria Connection” zuzurechnen sind.

    Typisch für deren Betrugsmasche ist, dass ihre Opfer zunächst Gebühren für irgendwelche Dokumente notariellen Leistungen oder auch für nötige Bestechungsgelder berappen sollen. So lange wie möglich versuchen die Täter immer wieder erhebliche Geldbeträge unter neuen Vorwänden zu ergaunern, bis das Opfer misstrauisch wird oder pleite ist. Das versprochene Geld hat jedoch nie existiert.

    Quelle: PC-Magazin

    In diesem Sinne Augen auf und Verstand einschalten.
    Alles Gute!
    Ihr Peter Engelen

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    Warnung vor GVW-Wirtschaftsclub – Verdacht auf Schnellballsystem

    Von Zorro | 19.März 2011

    GVW – Wirtschaftsclub, 37124 Rosdorf

    „Privatdarlehen 9 % – Liga”; GVW-Genrationenvertrag – „Der clubinterne Hilfsfonds auf Gegenseitigkeit”, Laufzeit 1-5 Jahre, jährliche Zinszahlung. In den Darlehensbedingungen heißt es: „Die „9 % -Liga” soll allen Clubmitgliedern wie eine Art clubinterner Hilfsfonds auf Gegenseitigkeit zur Verfügung stehen”. Danach ist das der clubinternen 9 %-Liga zur Verfügung gestellte Kapital als unternehmerisches Darlehenskapital deklariert und soll allen unternehmerisch gelagerten Clubmitgliedern helfen, ihre geschäftlichen Aktivitäten über den Club jederzeit unkompliziert und unbürokratisch mittels clubinterner Darlehen „um- oder fortzusetzen”. Die 9- %-Liga sei demnach dafür konzipiert worden, um allen Clubmitgliedern mit privaten Darlehen dabei zu helfen, private, kurzfristige, finanzielle Engpässe beim Erwerb von Wirtschaftsgütern und Investitionen jeglicher Art ebenfalls schnell, unkompliziert und unbürokratisch zu überbrücken.

    Als erster Vorsitzender des GVW-Generationenvertrages wird Ulrich Gremmler genannt, der zugleich auch die Aufsicht über die Verteilung der Anlegergelder führt. Der GVW-Generationen-Vertrag wird im Mitgliederbereich der Internetseite vom Vorsitzenden Ulrich Gremmler als sicheres und hochrentables Vorsorge- und Kapitalmehrungskonzept dargestellt. Mit diesem Konzept sollen die Mitglieder „unabhängig von den primär eigennützig orientierten Aktivitäten der Finanzbranche und dem Sozialversicherungsflickwerk des Staates bereits heute wieder auf einen eigenen, bestens funktionierenden „Privaten Generationen-Vertrag” bauen können”. Dieses in der Form, dass sich GVW zofolge „einfach und sicher sowie unabhängig von Konjunktur, Wirtschaft und Leitzins jedes Jahre mindestens 7 – 17 % Rendite erzielen lassen”.

    Die Darlehensbedingungen führen aus, dass alle Clubmitglieder, die innerhalb der Clubgemeinschaft als Darlehensgeber fungieren, mit den gebotenen sicheren Renditen des „Generationenvertrages”, wie auch der 9 %-Liga jederzeit ganz sicher mehr Zinsen erwirtschaften, „als mit den vergleichbar risikolosen Angeboten des freien Finanzmarktes”.

    FAZIT: Eine Sicherheit des eingesetzten Kapitals, welches den Anleger vor einem Totalverlust des eingesetzten Geldes schützt, gibt es auf dem Grauen Kapitalmarkt nicht. Die hier dargestellte wundersame Geldvermehrung schließt den dringenden Verdacht eines Schneeballsystems nicht aus. Ein solches System bricht immer dann unweigerlich in sich zusammen, wenn das „frische Geld” neuer Anleger ausbleibt. DIAS rät den sicherheitsorientierten Anlegern: Finger weg von diesem gefährlichen Angebot!

    Quelle: Deutsches Institut für Anlegerschutz

    In diesem Sinne Augen auf und denken Sie daran: Fast immer, wenn etwas zu schön klingt um wahr zu sein ist es auch nicht wahr. Der erste gedanke in dann oft der Beste.

    Alles Gute

    Ihr Peter Engelen

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    So zockt die Postbank ihre Kunden ab?

    Von Zorro | 3.März 2011

    Die Pleite am Kap

    Nach Recherchen von NDR Info müssen mindestens 150 Postbank-Kunden ihr Geld abschreiben, das sie in einen Immobilienfonds gesteckt hatten. Insgesamt geht es nach Postbank-Angaben um mehrere Millionen Euro. Die Postbank selbst kassierte beim Verkauf ordentlich ab, weigert sich jetzt aber, den Großteil der betroffenen Kunden zu entschädigen. Die Bank argumentiert, die Anleger hätten über das Risiko der Anlage Bescheid gewusst. Ein NDR Info vorliegender Mitschnitt, deren Echtheit ein Sprecher am Montag bestätigte, zeigt, wie trickreich die Berater vorgehen sollten.

    Von Jürgen Webermann und Peter Hornung, NDR Info

    Green Point Stadion in Kapstadt, im Hintergrund der Tafelberg © gmp Fotograf: Bruce Sutherland Detailansicht des Bildes Die Postbank-Berater warben bei ihren Kunden offensiv für ein Hotelprojekt in Kapstadt. Es war ein Junitag im Jahr 2009, als sich im fünften Stock des Postbank-Komplexes im Hamburger Büroviertel City Nord eine Gruppe von Finanzberatern aus ganz Norddeutschland traf, um gemeinsam das Verkaufen zu üben. Im “Raum Nordsee” ging es laut Tagesordnung um “professionelle Vorsorgeberatung”, “Wertpapierverkauf am Telefon” und die “erfolgreiche Zukunft für Vermögensberater in der Postbank”. Bevor man zu “Riesen Magnum Champagner und China Finger Food” übergehen konnte, stand die Praxis auf dem Programm: ein “Workshop Trainingscamp Reloaded” (“Was waren die erfolgreichsten Vertriebsansätze?”) und “Live-Gespräche”, in denen der Postbank-Vertriebsdirektor Knut Holzmann (Name geändert) vorführte, wie man Fonds richtig an den Mann bringt.

    Videos

    Schlechte Beratung der Postbank

    28.02.2011 | 19:30 Uhr
    NDR Fernsehen: Hamburg Journal

    Viele Menschen haben der Postbank vertraut und in von ihr angebotene Immobilienfonds investiert. Offenbar waren sie jedoch schlecht beraten – sie haben ihr Geld verloren.

    Video starten (02:38 min)

    Nach der Mittagspause pries Holzmann einen Immobilienfonds mit Namen MCT Südafrika 3 an. Überliefert ist dieses viertelstündige Gespräch mit einem Kollegen, der den Kunden mimte, weil die Postbankberater es zu Übungszwecken aufnahmen: “Man sollte generell in Sachwerte investieren, Immobilien. Ich möchte heute mit Ihnen über eine Beteiligung sprechen in Südafrika.” Eine “äußerst attraktive Anlage” habe er anzubieten, so Holzmann, eine “Betreiberimmobilie” in Kapstadt, aus der “im Endstadium ein Hotelkomplex entsteht” – mit “tausend Betten”. Er schwärmte vom Pool im zehnten Stock mit Blick auf den Tafelberg (“Mögen Sie Wellness?”) und von der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (“Die Zimmer sind jetzt schon ausgebucht für die WM.”). “Ein Traum” sei das Objekt und natürlich eine sichere Anlage: “Da können wir einen Teil ihrer Gelder attraktiv parken.” Die zitierte Aufnahme des Beratungsgesprächs sei echt, aber eine “Trockenübung und kein echtes Gespräch” gewesen, sagte Postbank-Sprecher Joachim Strunk am Montag.

    Anleger: “Postbank verheimlichte die wahren Risiken”

    Ein Logo der Postbank. © dpa picture alliance Fotograf: Wolfram Steinberg Detailansicht des Bildes Den Postbank-Kunden soll eine “risikoarme Investition” versprochen worden sein. Doch Holzmanns Traum, der den versammelten Postbankberatern als Vorbild für künftige Verkaufsgespräche dienen sollte, hatte mit der Wirklichkeit in Kapstadt wenig zu tun. Der Umbau des Gebäudes war im Juni 2009 längst noch nicht fertig, Buchungen für eine Hotelbaustelle mehr als unwahrscheinlich – und wie tausend Betten in die geplanten 105 Zimmer passen sollten, blieb Holzmanns Geheimnis. Von Risiken der Geldanlage sprach der Vermögensberater zwar, aber nur solchen, die er mit wenigen Sätzen abtun konnte: “Großes Risiko, sag ich mal, wenn kein Mensch mehr Südafrika, Kapstadt besucht. Ich kann’s mir ja nicht vorstellen.” Auch das Währungsrisiko des in Südafrikanischen Rand geführten Fonds sei zu vernachlässigen, ebenso die Kriminalität. “Was hat die mit dem Objekt zu tun?” Was Holzmann jedoch nicht anspricht, sind die wahren Risiken dieses Immobilienfonds.

    Ausschnitt aus Beratungsgespräch: Stichwort Risiko | NDR Info

    Kurt Schwarzer, Rentner aus Braunschweig, kennt sie inzwischen, denn er hat mit MCT Südafrika 3 fast 34.000 Euro verloren. Dem 73-Jährigen war der Fonds nach eigenen Worten von seinem Postbank-Berater im August 2009 als “risikoarme Investition” präsentiert worden. Dass im Verkaufsprospekt hingegen zahlreiche Risiken erwähnt würden, schreibe der Gesetzgeber so vor, so habe man ihn vor Vertragsabschluss beschwichtigt: ”Es wurde so dargestellt, als wenn das nur eine Pro-Forma-Sache sei.”

    Downloads
    Kurzangebot für den MCT-Immobilienfonds. © MCT

    Download

    MCT-Dokument: Kurzangebot des Immobilienfonds

    NDR Info

    Kurzangebot für den Immobilienfonds, der viele Postbank-Kunden tausende Euro kostete. Statt von Risiken ist von “Risikominimierung” die Rede.

    Download starten

    Kurt Schwarzer überwies Anfang Januar 2010 vertragsgemäß 33.900 Euro. Empfänger war die Hamburger MCT-Gruppe, die den von der Postbank vertriebenen Immobilienfonds aufgelegt hatte. Was Schwarzer nicht wusste: Das Hotelprojekt mit Namen Pearl House war schon zu diesem Zeitpunkt praktisch gescheitert. MCT hatte nach Angaben von Geschäftsführer Christopher Botsch bereits Mitte Dezember 2009 erfahren, dass der wichtigste südafrikanische Vertragspartner insolvent ist und daraufhin alle Zahlungen ans Kap gestoppt. Schwarzers Geld behielt MCT trotzdem ein.

    Frühzeitige Warnungen von Insidern ignoriert?

    Was war passiert? Hinter dem MCT-Fonds, der insgesamt 92 Millionen Rand (circa zehn Millionen Euro) einwerben sollte, stand ein kompliziertes Vertragskonstrukt, zu dem mehrere südafrikanische Unternehmen sowie ein Treuhänder gehörten. Die Chefs einer der beteiligten Firmen hätten im Lauf des Jahres 2009 die Gelder aus Deutschland für andere Verpflichtungen ihres klammen Unternehmens verwendet und damit veruntreut, so die Darstellung von MCT heute. Ein Risiko, das von vorneherein bestanden habe und das man hätte ausschließen können, sagen dagegen die Anwälte von geprellten Anlegern. Nur habe weder MCT noch die Postbank das offen ausgesprochen.

    Und tatsächlich: Während in Werbebroschüren die Rede von einem “Höchstmaß an Kalkulationssicherheit” war, gab es in Wirklichkeit schon von Beginn an große Fragezeichen. So bemängelte ein Branchenbrief bereits im November 2008, als der Vertrieb der Fondsanteile begann, “dass der Prospekt keine vernünftigen Informationen zur Bonität des Mieters” und des örtlichen Vertragspartners von MCT enthalte – eine geradezu prophetische Wertung, denn daran scheiterte das Projekt später. Die “Werthaltigkeit” des Objekts könne folglich nicht beurteilt werden, warnten die Insider und empfahlen “kein zu einseitiges Engagement”.

    Hohe Provision für die Postbank-Berater

    Doch Anleger erfuhren von solchen Warnungen erst, als es viel zu spät war. Der Geschäftsfrau Kathrin Germann (Name geändert) wurde das Hotelprojekt Pearl House von ihrem örtlichen Postbankberater als “weit fortgeschrittene, sehr, sehr sichere Anlage” präsentiert. Die Postbank hatte noch Mitte November 2009 in ein Luxushotel im mecklenburgischen Neubrandenburg geladen. Zum mehrgängigen Menü ließ das Geldinstitut angebliche Afrika-Kenner aufmarschieren, wer Zigarren und Whisky wollte, durfte zugreifen, während Finanzberater die Geldanlage am Kap der guten Hoffnung priesen.

    “Bombastisch” und “viele Nummern zu groß für Neubrandenburg” sei der Abend gewesen, erinnert sich Kathrin Germann, die schon zuvor Fondsanteile gezeichnet hatte. Für die Postbank habe sich der Aufwand anscheinend gelohnt. Nach Germanns Beobachtung hat sie zahlreiche weitere Anleger gewonnen: “Bei vielen hat das ja trotzdem gewirkt.” Ein Fest für die Finanzberater, schließlich erhielten sie eine hohe Provision. 15 Prozent kassierte die Postbank, wie Postbank-Sprecher Rüdiger Grimmert bestätigt, die Hälfte davon sei an die Berater gegangen – und der “Führungsaußendienst” habe noch einmal anderthalb Prozent zusätzlich bekommen. Insider sprachen gegenüber dem NDR sogar von 90 Prozent, die bei den Beratern geblieben seien.

    Na,  das fördert nicht gerade dasVertrauen in die Banken sondern bestätigt nur das schlechte Image der Banken, die mit ihrem schlechten Ansehen die Versicherungsbranche langsam in den Schatten stelle.

    Ich bin mal gespannt, wie sich die feinen Herren da rausreden und übrigens der Branchenprimus  Deutsche Bank kassiert als Hauptaktionär reichlich mit. Da springt dann für den Vorstandvorsitzenden  Ackermann bestimmt wieder eine dicke Tantieme raus.

    Und die armen Schlucker sehen zu und zahlen die Zeche, wie immer.  Prost denn!

    Ihr Peter Engelen


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